Letzten Samstag öffneten sich zum ersten Mal die Türen des Sankt Patrokli Doms für die Besucher des 14. Kneipenfestivals in Soest. Passanten bekamen eine Kerze geschenkt und wurden eingeladen, diese im Dom anzuzünden. Viele nutzten dieses Angebot und waren sichtlich von dem überrascht, was sich ihnen im Dom darbot.

 

Schon früh ging es los im Dom. Die ersten Helfer begannen um 13:30 Uhr mit den Aufbauarbeiten. Es musste die Technik für die Musiker, die Dekoration des Altars, die Beichtplätze, der Schriftenstand und vieles mehr aufgebaut werden. Bei dem knapp drei Stunden dauernden Aufbau beteiligten sich insgesamt 40 Helfer.

Mit einiger Verspätung konnte das NIGHTFEVER-Team sich dann gegen 16:20 Uhr zusammentreffen, um sich auf den bevorstehenden Abend im Gebet geistlich einzustimmen. Wir haben uns sehr gefreut, dass Pastor Peter van Briel (Karl Leisner Jugend) bei uns zu Gast war und diesen spirituellen Einstieg gestaltete. Sein Impuls hat Viele tief berührt. Man merkte, dass er ein "Mann der ersten Stunde war" (Pastor Peter van Briel begleitete das Entstehen von NIGHTFEVER vor 10 Jahren in Bonn). Auszug aus dem geistlichen Impuls: "Die Monstranz hat die Aufgebe, unseren Herrn in der gewandelten Hostie zu zeigen. Wenn wir (die Mitarbeiter) nun Menschen einladen, in die Kirche zu kommen und sie dadurch den Herrn sehen (ob bewusst oder unbewusst), dann werden auch wir Mitarbeiter zu Monstranzen. So ist bei NIGHTFEVER jeder Musiker, jeder vom Begrüßungsteam und Kerzenteam, und und und eine Monstranz, die den Herrn zeigt".

Nach dem anschließenden Abendessen machten sich alle Mitarbeiter auf den Weg in den Dom, um ihre Dienste zu beginnen. Um 18 Uhr begann die Heilige Messe in Sankt Patrokli im Rahmen von NIGHTFEVER. Propst Heers zelebrierte zusammen mit 5 Priestern aus dem ganzen Bistum und einem Diakon die fast 90 minütige Heilige Messe, die von einem extra für NIGHTFEVER gegründeten Bandprojekt begleitet wurde. Dieses Projekt wurde von Stefan Lepping (Werl) begleitet und umfasst 20 Musiker. Nach der Messe wurde der Altarbereich kurz umgestaltet und der Dom bis auf die nötigste Beleuchtung abgedunkelt. Nur noch das Kerzenlicht und wenige bunte Scheinwerfer versetzen den Dom in eine einladende Atmosphäre.

Mit der Aussetzung des Allerheiligsten startet dann der eigentliche NIGHTFEVERabend. Es bestand die Möglichkeit, am Altar eine Kerze anzuzünden, Gebetsanliegen in eine Box zu legen (diese Gebetsanliegen werden von den Schwestern des Karmel in Witten die nächsten Tage in ihrem Gebet mit zum Herrn getragen) oder nur der Musik zu lauschen. Während des gesamten Abends spielten 5 verschiedene Gruppen aus Soest und Umgebung kontemplative Musik und verliehen dem Dom eine besondere Note der Anbetung. Gerade das Angebot eines Gespräches, der Möglichkeit der Beichte oder Segensbitte bei einem der 6 Beichtmöglichkeiten wurde intensiv wahrgenommen. Viele Jugendliche aus Soest und Umgebung gingen jetzt auf die Straßen von Soest und verschenkten die Kerzen an die Passanten. Die Jugendlichen war sehr beeindruckt und fühlten sich unter den Kneipenfestivalbesuchern auf den Straßen beim Verteilen der Kerzen sehr wohl. Gerade die Jugendlichen, die zum ersten Mal Kerzen verschenkten, waren positiv überrascht, wie nett und respektvoll der Umgang untereinander auf den Straßen war. Viele Besucher waren von der Atmosphäre im Dom sichtlich beeindruckt und so manch einer, der "grölend" in den Dom kam, wurde in Sekunden still und von der Atmosphäre gepackt.

Um 23 Uhr begann dann der Abschluss des 1. NIGHTFEVERs in Soest, die Komplet (das Nachtgebet der Kirche). Hier hatten sich noch einige Besucher eingefunden und beendeten jetzt gemeinsam mit dem NIGHTFEVERteam den Abend. Viele waren sehr beeindruckt, wie die beiden Kirchenmusiker Stefan Lepping und Stefan Madrzak im Zusammenspiel mit der Gemeinde die Wechselgesänge zelebrierten. Am Ende spendete Domkapitular Dr. Witt den sakramentalen Segen und alles Endete um ca. 23:30 Uhr. Die Band lies es sich aber nicht nehmen, noch "Meine Seele preist die Größe des Herrn" zum Abschluss zu singen.

Nach knapp einer Stunde Abbau fanden sich noch einige Helfer im Patroklushaus zusammen und zogen ein erstes Fazit für den Abend. Alle hatten den Eindruck, dass unser Angebot von den Besuchern des Kneipenfestivals gerne angenommen wurde, es den ganzen Abend über eine gute besinnliche Stimmung war und viele der Mitarbeiter Kraft tanken konnten. Unser Fazit: "Das machen wir wieder!"

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