Patroklushaus

Unmittelbar südlich angrenzend an den Dom und den südlichen Kreuzgang befindet sich das ehemalige Dechaneigebäude des Stiftes aus dem 13. Jahrhundert. Das Erdgeschoss ist fast vollständig belegt durch eine zweischiffige Säulenhalle, den „Remter“. Ursprünglich diente der Saal als Refektorium der Stiftsherren. Die darüber liegenden Räume dienten ursprünglich als Wohnräume. Sie wurden im Jahr 1976 in eine Begegnungsstätte für die gesamte Gemeinde umgewandelt. Seit 1985 trägt das Gemeindehaus den Namen „Patroklus-Haus“. Der große Saal im 1. Obergeschoss trägt den Namen von Johannes Gropper.
 

Den Eingang finden Sie unter der Adresse
Thomaestraße 2
59494 Soest
.

Johannes Gropper


(Bild im Gropper-Saal)

Johannes Gropper wurde am 24. Februar 1503 als Sohn eines Bürgermeisters in seinem Elternhaus in der Nöttenstraße (heutiges Amtsgericht Soest) geboren und studierte Philosophie und Jura. Er wirkte als Kanonikus von St. Patrokli und Pfarrer an St. Petri. Gropper begleitete seinen Kölner Bischof auf dem Augsburger Reichstag 1530 und versuchte als Prälat und Jurist zwischen alter Lehre und neuem Glauben zu vermitteln. Johannes Gropper gewann bei Vertretern der Katholischen Kirche Respekt und Anerkennung. Als Zeichen der Anerkennung seines Rates als Konzilstheologe verlieh ihm Papst Paul IV. im Jahr 1559 die Kardinalswürde. Vier Jahre später verstarb er im Vatikan und ist in Rom beigesetzt.

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